Hier könnt ihr mir beim Arbeiten zusehen…

Cord Unterbrustweste - der Ausschnitt und die Knöpfe

Dienstag, 5. August 2008

Ihr werdet feststellen das ihr auf den Fotos die ich gemacht habe, nicht mehr so viel erkennen könnt wie vorher... das liegt daran das eine Kamera den Geist aufgegeben hat, und nun eine weniger gute als Ersatz herhalten muss. Es ist etwas depremierend nach 2 Fotos immer den Akku aufladen zu müssen, aber was solls... Ich hab jedenfalls an der Unterbrustweste weiter gearbeitet und werde euch jetzt die Schritte zeigen: Wie schon angekündigt, habe ich die Schnur nicht dran gelassen, sondern das ganze grob nachgeheftet, damit da nichts verrutschen kann:


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Cordstoff der am Dirndl vorbei getragen wird...

Mittwoch, 30. Juli 2008

Ich habe im Ausverkauf bei Karstadt wunderschönen feinen Cordstoff gekauft (müsste Genuacord sein bzw. Babycord.. eben sehr fein gerippt)

Daraus soll jetzt eine Rock - Westen Kombination entstehen mit passender Bluse

Hier mal eine schnelle Modezeichnung:

Allerdings bin ich mit der Bluse noch nicht so ganz sicher, was für ein Modell es werden soll - das guck ich mir genauer an wenn ich den Rock und die Weste fertig habe. Den Rock habe ich schon "fast" fertig... mit einseitig verdecktem Reißverschluss (wie an einer Hose) - und zwei seitlichen Taschen.

Nur der Rocksaum ist noch nicht fertig...

Aber egal: Auf zur Weste

Zuerst habe ich natürlich die ganzen Schnitteile aufgezeichnet und ausgeschnitten und zwar: je zwei mal aus Futterstoff, aus Oberstoff und aus Vlieseline.


Weil ich verwirrt bin, habe ich natürlich erst den Schnitt durch geradelt und dann die Vlieseline aufgebügelt.. daher musste ich das dann nochmal machen O.o .


Naja.. auch das habe ich überlebt, und dann schon mal den Oberstoff zusammen gesteckt und zusammen genäht:

Wie ihr seht habe ich keinen Schnitt selbst erstellt - ich modifiziere ihn lediglich (Neue Mode Schnitt).

Und zwar soll aus der Bluse/Miederweste eine Unterbrustweste werden- daher muss ich etwas für die Knopfleiste vorn dazu geben, und den Ausschnitt nach unten verlegen.

Ausgeschnitten habe ich den Ausschnitt aber normal... und um den Ausschnitt tiefer zu legen - habe ich meine Schneiderpuppe mal angezogen, und mit Hilfe eines Stickgarns den Ausschnitt festgelegt:

Das Band werde ich noch fest heften mit Nadel und Faden, damit da nichts verrutschen und abfallen kann.

Danach werde ich den Ausschnitt weiter mit der Schere behandeln - und das Futter zusammen nähen, und den Ausschnitt da anpassen.

Später soll der Ausschnitt dann mit dem Futter verstürzt werden.

Pfaff Nähfuß / Nähfüßchen und Monsteralarm ;)

Mittwoch, 23. Juli 2008

Soo.. erstmal Danke an alle die mir geholfen haben die Füßchen zu identifizieren.. ich habe sie leider noch nicht alle auf ihre Funktion geprüft bzw. das ganze mal ausprobiert, aber das kommt noch ;-)

Hier kommt jetzt nochmal die ganze Liste:

nummer1: Pfaff Nähfüßchen 244

Kantennähfuß (Dieser Nähfuß ist hervorragend zum exakten Absteppen von Kanten geeignet. Er hat eine in der Mitte angebrachte Führung, die es ermöglicht des Stoff exakt zu führen um so eine saubere Naht zu erhalten.

Mir ist noch nicht 100% klar wozu die Führung gut ist - ich vermute das man damit besser bestimmen kann wie viel man einschlägt... aber das werd ich wohl noch merken.

2) Pfaff Nähfüßchen 46618

Patchworkfuß (zum Absteppen,damit man den Verlauf der Steppnaht besser sieht)

Nr 3) Pfaff Nähfüßchen 41514

Kordel bzw. Biesenfuß (zum Annähen von bis zu 3 Kordeln oder feinen Bändern)

Nr 4) Pfaff Nähfüßchen 2754

Knopffuß und warscheinlich auch ein Füßchen zum frei sticken und stopfen, ohne Transport.

5) Pfaff Nähfuß 23

Ich nehme an es ist ein Nähfuß um eine einzelne Kordel, oder Paspel aufzunähen... Allerdings könnte es sich auch um einen Rollsaumfuß handeln... Die Bilder die ich dazu gefunden habe, sahen aber doch noch "irgentwie anders" aus.

Nr6) Pfaff Nähfüßchen 41296

Quiltfuß mit Abstandslineal (zum exakten Nähen paralleler Steppnähte)

Bei dieser Variante kann man auch mit einem Zickzack

Nr 7: Pfaff Nähfuß 26242/B

Quiltfuß mit Abstandslineal (zum exakten Nähen paralleler Steppnähte)

Nur für Geradstich zu verwenden.

Nr.8 Pfaff Nähfüßchen 41513

Kennen wir ja mittlerweile:

Noch ein Biesenfuß bzw. Kordelfuß für 5 Kordeln in diesem Fall

Nr 9) 51378

Zickzacknähfuß

Nr10 Pfaff Nähfuß 41283

Noch ein Fuß mit Abstandslineal - übrigens ist unten eine "Rinne" - also ist es wohl ein "Bändchenfuß mit Abstandslineal"

Nr11) ein Rätsel...


Übrigens: Heute ist eingetreten was ich schon vor langem befürchtet hatte:

Die "Monster-Weberknechte" haben ihren Weg von Essen nach Dortmund gefunden.. man hätte sie eben doch gleich eliminieren müssen...

Und nicht nur das sie "hier" sind... wo setzt sich das verdammte Vieh hin? Natürlich: Direkt neben das Schloss von der Eingangstür...

Es war allerdings noch keine ganze 20cm groß... aber 12 waren es bestimmt... *reißt die Arme auseinander um die Größe des Tieres auch nur annähernd zu beschreiben*

Ps. wer nicht weiß wovon ich rede:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,553671,00.html

Immatrikuliert Mode Design Ingenieur

Dienstag, 22. Juli 2008

Gestern war ich in Krefeld an der HS Niederrhein und habe mich immatrikulieren lassen - damit bin ich jetzt offizielle Studentin des Fachs Mode Design Ingenieur (*freu*).

Das ganze ging auch super schnell, ich hatte ja schon ewig lange Schlangen befürchtet, im Endeffekt war es aber nur eine Sache von 5 Minuten,weil jeder einen extra Termin bekommen hat.

Achja, den Mietvertrag habe ich auch unterschrieben vom Vermieter zurück bekommen und ich kann am 14 nach Mönchengladbach fahren um den Schlüssel fürs Studentenzimmer entgegen zu nehmen.

Auf der Rückfahrt gestern konnte ich natürlich nicht am Alfatex vorbei fahren - der ja quasi und fast auf dem Weg lag ;-)


Die Beute: 11 Meter Orangener Stoff (zwei Sorten Organza)



Der Stoff wird sein neues Zuhause dann auch, im jetzt noch tristen Studentenzimmer finden. Die eine Bahn ist so groß das ich damit wohl eine ganze Wand tapezieren könnte, wenn ich wollte - immerhin ist die statt üblicher 1.40 ganze 3 Meter breit ;-)


Bei mir fangen also allmählich an sich Kisten zu stapeln, mit Handtüchern, Ordnern, Heften... ect.

Vorhin habe ich auch angefangen mein Bücherregal etwas auszuräumen - zumindest schon mal die Schneider- und Modebücher.

Dabei habe ich festgestellt das ich schon ein paar Bücher habe, die auf der Literaturliste stehen.

pfaff nähfüßchen

Mittwoch, 16. Juli 2008

Zu später Stunde noch ein Eintrag.. und zwar...

Wer kennt diese Füßchen bzw. ihren Verwendungszweck genauer? ;-) (Sind von der Paff )

(Fehlen noch zwei Fotos, nein drei von Füßchen die schon identifiziert sind ;-) )

Hier mal die lange Liste:

nummer1:

Ich vermute ein Füßchen für Biesen ?!

Ich vermute noch ein Füßchen für Biesen ?!

Pfaff 138 6u bald ist sie fertig - nur noch der Riemen...

Dienstag, 15. Juli 2008

Nachdem ich gestern die Nähmaschinen Mechanik (innen) gereinigt habe, habe ich mich heute an die Antriebsmechanik unten gemacht, die war naemlich wie schon erwähnt auch ganz schön schmierig. Statt Ofenreiniger (auf dem steht das man ihn nicht auf Lack verwenden soll) habe ich dann doch lieber Fettlöser genommen.... hat auch ganz gut geklappt.

Das ganze Nähmaschinen-geputze hat übrigens noch einen Vorteil: Um meinen Putzlappenbedarf zu decken muss ich alte Kleidung aussortieren ;-) (Irgendwie habe ich übrigens das erste mal in meinem Leben das Gefühl pedantisch zu putzen, ich habe heute schon wieder neue "dreckige" Stellen oben an der Nähmaschine gefunden (äußerst beunruhigend))

Nachdem alles geputzt war habe ich es natürlich (vor allem die innere Nähmaschinenmechanik!!) wieder geölt. Ich habe dazu ein Ölspray genommen (für Nähmaschinen, Fahrradketten usw) - dadurch das man es sprühen kann, und es ein so genanntes "Kriechspray" ist, kann man davon ausgehen das auch wirklich alles wieder einen ordnungsgemäßen Ölfilm hat.

Ich glaube mit so einer Flasche zum tropfen hätte ich noch etwas gebraucht um es zu verteilen.. (vielleicht Wattestäbchen...?).

Neben der innen liegenden Mechanik, der Nähmaschine habe ich auch das Nähmaschinengehäuse mit etwas Öl abgewischt, genauso wie die unter dem Tisch liegende Antriebsmechanik.

(Natürlich nicht so das es "trieft")

Die Klappe die sonst auf den Bildern nicht angebaut zu sehen war, ist auch wieder angebaut:

Achja auf jedenfall ölen tut man alles was sich "bewegt" bzw. vorallem die Gelenke - außerdem hat eine alte Nähmaschine auch extra Löcher wo man Öl reintropfen lassen soll. Eine fast selbsterklärende Sache :-) Wichtig ist eben nur das man kein Speiseöl oder ähnliches verwendet. (Todsünde!!!... vor allem Tod für die Nähmaschine auf lange Zeit gesehen).

Hier die geputzte und von vielen Fäden befreite Antriebsmechanik (leicht nach geölt):

Die zweite Lackschicht ist übrigens schon vieeel besser gewesen, es waren nur noch ein paar ganz kleine "rauhe" Stellen - die ich einfach nochmal mit 1000'er Schleifpapier gestreichelt habe, und anschließend feucht abgewischt. Dem eingezogenen Lack hat das gar nichts gemacht, und nun ist der Tisch streichelzart ;-)


Der Lederriemen den ich bei Ebay bestellt habe, passt auch rein - nur hatte ich natürlich keine Vorstechaale unten, und auch keinen Nagel, keinen Hammer.. geschweige denn einer Lochzange um ein Loch für die Klammer zu machen...


Egal: Müsst ihr eben demnächst noch einen Eintrag zum Thema Riemen lesen ;-) (Denke da werde ich mir eh noch eine helfende Hand holen, dann muss man nicht alles gleichzeizig festhalten.

Pfaff 138 U - Säubern Nummero 2 Der Antriebsriemen und co.

Montag, 14. Juli 2008

Heute habe ich mich mal wieder aufgerafft und mich in die Garage begeben - diesmal bewaffnet mit Petroleum, Pinselreiniger und: Einer Zahnbürste (sowie einem weiteren ausgedientem Shirt als Putzlappen).

Erstmal habe ich weiter geputzt, ich wollte euch ja auch noch die Klappen zeigen die man bei der Pfaff abschrauben kann, um sie zu reinigen. Hier sind die Fotos:

(Die Vordere Klappe die ich letztes mal geputzt habe, bilde ich jetzt nicht nochmal extra ab (die über der Nadel direkt))

Wir fangen oben auf der Nähmaschine an:

(Die Klappe kann man einfach zur Seite drücken)

Dann ist an der Seite der Nähmaschine (quasi unter dem oberen Loch) noch eine runde Klappe die man auch einfach zur Seite schieben kann... Sie ist nur mit einer Schraube befestigt, die man aber eventuell etwas lösen muss.


rechts von dieser Runden klappe ist dann noch eine Klappe die man aber nun wirklich mit einem Schraubenzieher bearbeiten muss. Sie ist mit zwei Schrauben festgemacht, wobei es reicht eine der beiden Schrauben ganz heraus zu drehen, und dann die Klappe zur Seite zu schieben. Wenn ihr schlauer seid als ich - legt die Schraube irgendwohin wo sie NICHT runter fallen kann, und dann weg ist ;-)

Hier ist übrigens auch mal die Klappe die vorn über der Nadel ist... einmal in dreckig und einmal mit Pinselreiniger geputzt (Der Pinselreiniger löst den Dreck viel besser!!)

... Heute ist es echt eine Bilderflut, aber das hier muss ich trotzdem zeigen, weil man sogut sieht wie der Pinselreiniger den Dreck gefressen hat:

Also nach dem ganzen rumgeputze, habe ich die Tischplatte nochmal mit 800'er und 1000'er Schleifpapier mit der Hand angeschliffen:

Dann den Schleifstaub entfernt (Küchentuch und danach ein feuchter Lappen) und nach kurzer Trocknungszeit dann nochmal mit dem Tischlerlack ganz dünn gestrichen.

Soooooo... also: geputzt, lackiert... wie im Titel versprochen.. und jetzt... noch der neue Antriebsriemen, bei dem man darauf achten sollte das eine "Klammer" dabei ist, um den Riemen auch zusammen zu machen wenn man ihn einbaut:

Puh.. das wars erstmal für Heute

Mal sehen wie die Tischplatte wird, und ob ich dann mit "Lackieren" durch bin, oder ob ich die Tischplatte nochmal lackieren muss. Auf jedenfall ist die Maschine innen nun fertig geputzt (also der Motor ist gesäubert) und ich muss sie nur nochmal wenn das Kreppband ab ist nochmal mit Pinselreiniger abwischen, um auch die ganzen "Schmierspuren" zu entfernen.

Derweil werde ich das untere Gestell (das wo man mit den Füßen wippt) einfach mal mit Backofenspray einsprühen...

Vorallem die Fußplatte (ich nenn sie jetzt einfach mal so) ist nämlich sehr dreckig, schmierig und ölig...

Studentenwohnheim Bewertung: Mönchengladbach ;)

Donnerstag, 10. Juli 2008

Heute war ich im schönen Mönchengladbach mir Studentenwohnheime ansehen, und auch ein bisschen die City angucken.

Ich war zuerst in der Wehnerstr. 4 - einem 4? Stöckigen Haus mit einem sehr netten sympathischen Hausmeister (eine rheinische Frohnatur ;-) ), der mir dann auch ein freies Zimmer gezeigt hat: 18m² groß, in einer Vierer-Wg.

Zum Wg-Zimmer dazu hat man dann noch in Gemeinschaftsnutzung (der Vier Mitbewohner) einen Aufenthaltsraum mit Kochnische, ein Wc-Bad, und ein Dusch-Bad.

Hier sind Fotos:



Und Vorraum und eins der Klos ;-)

Ich finde es ziemlich „gemütlich“ dort, macht einen netten Eindruck, vorallem das „alles“ bis auf Telefon/ und Internet in 198 Euro abgedeckt ist, ist sehr gut. Zwei Waschmaschinen und ein Trockner warten kostenlos im Keller, und auch ein Keller fürs Fahrrad ist vorhanden.

Urteil: Toll! Sehr nett, ordentlich sauber, die Möbel sind älter aber gut erhalten.

(Apropro Möbel: Bett, Regal-Tischkombi, +2 Regale, +Schrank (wo so ne Stange drin ist) + kl Tisch + Stuhl)

Achja... es liegt direkt am Ende der „City“ wenn man also ein paar Meter läuft hat man eine große Kneipen und Diskotheken Auswahl. Zur Fachhochschule braucht man ca. 20 Minuten mit dem Bus... es sind 2.9 km, also bei schönem Wetter ne super Sache fürs Fahrrad. Außerdem sind Supermärkte in der Nähe.. :-) und nen Fahrstuhl für faule Studenten gibt’s auch noch.

Dann war ich noch in einem Studentenwohnheim des Studentenwerks in der Rheydterstr – direkt gegenüber von der Fachhochschule... dort begrüßte mich ein Hausmeister, der sicher einmal bei der Bundeswehr gedient hat ;-)

Bzw. zuerst war dieser gar nicht da, und nur ein schwarzes Brett zog meine Neugier auf sich: Dort durfte ich lesen dass es NICHT erstattet ist zu rauchen (tu ich eh nicht, also egal) und auch nicht gestattet Gäste zu beherbergen. Zumindest nicht wenn sie länger als 2 Nächte bei einem bleiben, der Stromverbrauch sei dann ja höher, und sie müssten xy Kosten Aufschlag verlangen.

Was soll ich sagen? Zusammen mit der stickigen, wenn nicht zu sagen „übel richenden Luft“ die im Flur war, kein guter erster Eindruck.

Dennoch habe ich mir dann die Zimmer zeigen lassen (leider keine Fotos gemacht):

Die Zelle war etwa 13-14m²? groß...also genügend Platz für einen Schrank und ein Bett.. naja.. gut... wer mehr zum Leben nicht braucht?

Dazu „darf“ man dann 2 Toiletten benutzen die von ca. 16 Mitbewohnern genutzt werden, und eine klebrige kleine Küche – in der man ein etwa Briefkastengroßes Schließfach hat.

„Das große“ Zimmer (preislich denke ich ca. 230 ?240? Euro) hatte vielleicht 16?18? Wenn überhaupt und bestand quasi aus einem Minizimmer. Mit kleiner Schlafnische.. also naja...

Weiterhin hätte man auch für 260 Euro ein so genanntes „Appartement“ haben können, insgesammt vllt 22-25m² – darin: Winzbad, Miniküche und ein Zimmer fürs Bett.

Dazu ist noch zu sagen, das die Zimmer zusätzlich so gestunken haben, als wäre gerade erst jemand dort aus dem Bett gefallen, nach einer durchzechten Nacht.

Also ich kann es euch zumindest nicht empfehlen, außer ihr leidet unter Dauerschnupfen, und habt nichts was man verstauen müsste.

Den Weg zur Hubertusstr (selber Anbieter) habe ich mir dann gleich gespart... dort hätte ohnehin nur ein graues Hochhaus auf mich gewartet)

Statt dessen bin ich zum Büro der ersten Hausverwaltung gefahren, und habe mir ein Zimmer reservieren lassen (14 Tage) und einen Mietvertrag ausstellen. Zum 15-16 August ist das Zimmer also „meines“.



Achtung Achtung: Eine wichtige Durchsage !!! Studienplatz gesichert!!!

Dienstag, 8. Juli 2008

ICH HABE MEINEN STUDIENPLATZ AN DER HS NIEDERRHEIN !!!

ICH WERDE MODE DESIGN INGENIEUR !!!!!

Was soll ich groß noch weiter sagen? Ich freu mich totaaaal... vorhin ist der Brief angekommen... und ich hab ihn mit zitternden Fingern geöffnet... "sie erfüllen die Bedinungen" oder so... stand darin *herum hüpft vor Freude*

Das ist soooo... toll :-)

Zum Wintersemester 08 werde ich also anfangen an der HS Niederrhein in Mönchengladbach zu studieren...

und bis dahin.. hüpf ich noch ein bisschen rum und freu mich ;-)

Der Lack ist trocken

Sonntag, 6. Juli 2008

Der Lack der Nähmaschine ist trocken – und optisch finde ich sie jetzt vieeel schöner :-)

Aber seht selbst:


und nochmal das Holz an sich:


Der Lack ist schön „eingezogen“ hat also keine dicke Schicht gebildet die abbplatzen kann, wie z.b. Acryllack. Aaaaber.... woran habe ich dabei nicht gedacht?


.....

Das die Tischoberfläche dann ganz ganz ganz fein und glatt sein muss, damit mir nacher der Stoff nicht hängen bleibt.. und dafür muss ich mit feinerem als 180iger Schleifpapier schleifen...

Naja zu meiner Verteidigung muss ich allerdings auch sagen, das der Tisch sich durch das ich nenne es mal „Schleifmehl“ irgendwie auch weicher angefühlt hat. Naja: Lernt aus meinen Fehlern und schleift wenn ihr mal sowas macht gleich nochmal mit ganz feinem.

Ich werd jetzt also nicht an einem Baumarkt besuch vorbei kommen... die große Müllhalde – aeh Google und Wikipedia haben mir gesagt das 200-1000'er Schleifpapier genommen wird, um lackierte Flächen fein abzuschleifen.

Danach werde ich wohl um ein „Nochmal-Lackieren“ der Tischplatte nicht herum kommen...

Im Grunde spricht aus mir sowieso gerade nur die Faulheit, weil man eigentlich ja eh 2-3 mal lackiert ;-)


Der kleine Unterschied

Sonntag, 6. Juli 2008

Mittels einer über 30 Meter langen Verlängerungsschnur / Verlängerungskabels habe ich es geschafft Strom in die Garage zu bringen um den Tisch dann mit einer Schleifmaus zu bearbeiten.
Ich hab mit 60iger angefangen und erstmal das „gröbste“ runter genommen.. wobei man an viele Stellen ja auch gar nicht ran kommt.. ohne alles abzubauen...
Ich habe das Gefühl man kann dabei nicht sonderlich viel kaputt machen (also beim abbauen) – aber ich lass es trotzdem lieber.. am ende passt der Kniehebel nicht mehr richtig oder aehnliches.

Also habe ich brav da geschliffen wo es ging... und den rest mit der Hand gemacht.
Die Tischplatte habe ich 1 mal mit 60iger, einmal mit 120iger und zum schluss mit der Hand nochmal mit 180iger geschliffen... Leider gingen nicht alle Flecken weg, aber zumindest die Kratzer sind nicht mehr da.

Die Schublade die in den Tisch gehört habe ich natürlich vergessen mit runter zu nehmen, also muss die morgen noch „dran glauben“. Dann wird lackiert, und gehofft das kein Windstoß 20kgStaub drauf wirbelt.

Wie ich es schaffe diese ganzen Holzstücke anzupinseln die hinter dem Metall vom Tretpedal liegen weiß ich noch nicht.. warscheinlich mit Geduld, Muße und einem kleinen Pinsel.

Hat übrigens gar nicht mal so lange gedauert 2?3? Stunden...

Achja hier natürlich noch das obligatorische Bild:



und nochmal der „vorher-nacher“ vergleich.. für alle die mal in eine aehnliche Situation kommen und sich fragen: „Lohnt anstrengendes schleifen denn wirklich?“


Restauration ?!

Sonntag, 6. Juli 2008

Ich hab meinen ersten Rock schon verkauft, und habe quasi schon 3 Sachen in Bestellung (muss eben bevor ich in die Produktion gehe noch genau abgesprochen werden).

Aber darüber wollte ich heute eigentlich gar nicht schreiben... (das kommt noch wenn ich dann auch anfange zu nähen)... sondern ich wollte euch nochmal von meinem neuen Schatz erzählen.. Ich habe gar nicht viel dazu gefunden wie man „alte Maschinen“ wieder flott macht:

Also eine super Gelegenheit euch hier im Blog mal meine Art zu zeigen. Dazu ist zu sagen, dass das ganze für mich auch absolutes Neuland ist... aber wäre ja gelacht, wenn ich die Maschine nicht wieder hübsch kriegen würde.

Zuerst mal... so ist der „Urzustand“ dreckig, schmierig und einfach nur Eklig...



Wenn man die Maschine angefasst hat, hatte man richtig dreckige Hände.. staubig schmierig.. also erstmal Grundreinigung mit Wasser und Fettlöser aus der Küche. (Aber natürlich nur Außen!! Innen die ganzen mechanischen Teile natürlich nicht)


Nach meiner Putzaktion sah die Gute dann so aus:

Ich gebe ja zu, wirklich glänzen tut sie noch nicht... aber wenn ihr das Wasser und vorallem den Lappen gesehen hättet... würdet ihr mir glauben das da eine Menge Schmutz runter gekommen ist ;-).


Mein nächster Schritt wird sich jetzt nicht auf die Nähmaschine direkt beziehen sondern auf den Tisch. Der wird erstmal abgeschliffen (die Kratzer und der “eingezogene” Dreck sind ja wirklich nicht schön).

Ich hoffe mal dass das Verlängerungskabel bis zur Garage reicht, sonst werde ich Oberarmmuskeln trainieren müssen.

Den Nähmaschinenmotor werde ich erst reinigen und säubern wenn der Tisch geschliffen und neu lackiert ist, damit nicht wieder alles zusifft mit Holzstaub nachdem es sauber ist.

Neue, alte Industrienähmaschine

Dienstag, 1. Juli 2008

Das Wochenende habe ich natürlich damit verbracht zu feiern, das ich die Prüfung bestanden habe... das erklärt also warum ich heute erst wieder schreibe ;-)
Außerdem musstet ihr so meinen kleinen Egotrip nicht überstehen – das hat doch auch was!

Jetzt ist aber erstmal Schluss mit feiern, immerhin muss ich fleißig nähen (Tribalröcke natürlich) die ich morgen auch mit zu meinem Tribal-Dance Kurs nehmen werde... ich bin mal gespannt was die Mädels dazu sagen werden :-)

Aber die eigentlich wirklich schöne wichtige und TOLLE Nachricht die ich heute für euch habe, ist ziemlich schwer, unhandlich und uralt.

Namentlich eine alte Pfaff Industrie Nähmaschine, mit Fußantrieb. (Ja da wo man so “wippen” kann). Sie ist ziemlich dreckig, also wird mir noch eine Menge putzen und ölen bevor stehen – aber das tu ich doch gerne – bei so einem “Goldstück”.

Die Tage werde ich mal ein “Vorher-Foto” machen für einen “Vorher-Nacher” Vergleich... immerhin weiß ich jetzt was passieren würde, wenn ich mich 50 oder 60 Jahre lang nicht waschen würde ;-)

Das wirklich tolle an der Nähmaschine ist, das sogar noch eine Anleitung beiliegt, nur den Lederriemen muss ich ersetzen, der ist direkt “auseinander gefallen” als ich die Nähmaschine getestet habe. Sie schnurrt noch wie ein Kätzchen...

So genug geredet... da wartet noch ein Bügeleisen ein Haufen Stecknadeln und eine Menge Stoff auf mich!

Eignungsprüfung bestanden

Donnerstag, 26. Juni 2008

Ich habe gerade den für mich im Moment schönsten Grund gefunden anzufangen das Blog zu schreiben:

*Trommelwirbel* : Ich habe die Eignungsprüfung für mein Studium zum Mode Design Ingenieur bestanden!!!

Das Studium ist an der HS Niederrhein und war mein absoluter Top Favorit unter den Fachhochschulen, bei denen ich mich beworben habe.

Das Auswahlverfahren ist einfach fair, und nicht so schnell zu manipulieren wie eine Mappe (Im Sinne von: Papa macht doch ein paar Zeichnungen dazu). Anstatt eine Mappe abzugeben sind wir „alle“ zur Prüfung angetreten, bei der wir drei Aufgaben lösen mussten.

Die Aufgaben waren rund um das Thema „Erdnuss“, und verlangten von uns zeichnerische und kreative Arbeit. So war in der ersten Aufgabe zunächst eine Erdnuss mit Bleistift zu zeichnen, dann mit Buntstiften oder einer Buntstifft-Bleistiftmischtechnik.
Dabei sollte auf Realismus geachtet werden.

Die zweite Aufgabe war einen Cartoon zum Thema „Warum eine Erdnuss nicht aufgeht“ zu zeichnen, die Geschichte sollte Phantastisch sein. Ich selbst zeichnete Comicfiguren mit denen ich schon seid Jahren Schulhefte und Klassenarbeiten „verziert“ hatte. Die unbewusste Übung machte sich wohl bezahlt.

Für alle die es interessiert: Meine Erdnuss ging nicht auf, weil sie keine Erdnuss war sondern ein Ei eines Erdnuckkanischen drei Köpfigen Drachen.

Aber egal:Kommen wir zur Aufgabe Nummer drei, über die ich mich eigentlich am meisten gefreut habe. Aufgabe war es zwei Modefigurinnen mit „Erdnussmode“ auszustatten. Dabei sollte man auf Form und auch Struktur der Erdnüsse eingehen. Ich entwickelte eine „Abendmode“ mit Erdnussrock (Wie ein Fishtail nur unten gerafft) einen Erdnuss-bolero (quasi doppelte Puffärmel), und ein Erdnusskorsett mit passenden Accesoires. Die legere „Erdnuss-Mode“ bestand bei mir aus einer Jacke die im Wabenmuster von Erdnüssen abgesteppt war, und aus einer Hose auf die stilisierte Erdnüsse gedruckt waren.

Passend zu beiden Entwürfen gab es einen Erdnusshut / Erdnussmütze, Schuhe, Ohrhänger und co.

Zeitlich gesehen waren alle Aufgaben sehr gut zu schaffen. Man hatte etwa 1 ½ Stunden Zeit. Ich persönlich hatte nicht wirklich Zeit „über“ - aber konnte auch nicht über einen extremen „Zeitmangel“ klagen. Gefragt war eben organisiertes Arbeiten mit Konzentration.

Für mich also eine super Prüfung.

Ihr entschuldigt das ich jetzt Schluss mache mit schreiben:
Ich muss durch die Wohnung hüpfen und wie ein Honigkuchenpferd grinsen!!!

Ps. ich halt euch aber auf dem laufenden!
Und wer deprimiert ist weil er woanders abgelehnt wurde: Lasst den Kopf nicht hängen, und belegt vielleicht einen Mappenkurs. Meine Mappe ist auch 2* durchgeflogen an anderen FH's weil ich eben keine „Mappenkurs-Mappe“ hatte sondern noch meinen eigenen Stil.
Oder bewerbt euch da wo man direkt eine Prüfung ablegen muss – da zählt nur können! :-)

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