Hier könnt ihr mir beim Arbeiten zusehen…

Samstag, 3. Oktober 2009

Das dritte Semester ist eingeleitet und ich will euch trotzdem noch etwas aus dem zweiten Semester zeigen: ein kleiner Einblick, was man im Fach "Mode und Produktzeichnen" an der HSNR so lernt:

Einleitend will gesagt sein, das man beim Zeichnen so Detail getreu wie möglich zeichnen muss - Ziel ist es eine Art "Konstruktions bzw. Fertigungsanleitung zu erstellen für Konfektionierende Unternehmen"

Man muss davon ausgehen das die Kleidungsstücke in anderen Ländern hergestellt werden, so dass die Konfektionäre nicht die selbe Sprache, und unter Umständen auch kein Englisch sprechen. Daher sind Kommentare wie "Reißverschluss.. oder "Tunnelzug" nicht ausreichend - was nicht auf dem Bild ist - ist auch hinterher nicht am Kleidungsstück.

Das liegt einerseits an den Zahlreichen Möglichkeiten ein Kleidungsstück zu nähen, andererseits an kulturellen Unterschieden.

Durch kulturelle Unterschiede werden Produktzeichnungen unterschiedlich intrepretiert z.B. wenn im Herstellungsland tiefere Ausschnitte als hier üblich sind. 

Auf den hier gezeigten Bildern sind nicht alle Details zu erkennen (Aufgrund ihrer Größe - das wäre ein bisschen viel... )

Um euch einen Einblick in die Details zu geben möchte ich euch diesen Ausschnitt zeigen:



Hier noch ein paar Zeichnungen:

(Bitte anklicken öffnet größeres Bild)




Prüfungen überstanden, ein neuer Job und neue Kisten

Donnerstag, 16. Juli 2009

Die Prüfungen sind vorbei, alles mitgeschrieben.. Prima, natürlich sind die Noten noch nicht alle da, aber die die ich bisher habe sind sehr gut. 

Also darf das ruhig so weiter gehen!

Ab nächstem September habe ich einen Job als Studentische Hilfskraft im Bereich Evaluation, und bis dahin muss ich noch einen Teil meines Praktikums ableisten.

Übernächste Woche fange ich daher bei Tollkirsche im Unperfekthaus an, und bleibe dort einen Monat.

Aber erstmal habe ich jetzt eine Woche frei, in der ich schon fleißig war:

Aus 4 langweiligen Holzkisten wurden 3 Nähgarn Kisten und eine für allerhand kleines Werkzeug.




Zeit für einen Aufschrei des Entsetzens...

Dienstag, 5. Mai 2009

...weil die Klausurtermine da sind!

Die Prüfungen sind gerade vorbei, man hat immer noch nicht das aller letzte Script ausgedruckt, weil einem bisher die PDF-Version auch reicht.... immer noch hat man den guten Vorsatz sie auszudrucken... und dann das: Es gibt bald schon die nächsten!

Das Semester ist wirklich unwahrscheinlich kurz, gerade einmal 4 Monate insgesamt bis die Prüfungen sind... 4 Monate! In denen man Details der Maschenbildung und Gewebeherstellung lernen soll, und natürlich "mal eben" Profi in Sachen Akt-Modell, und Figurinenzeichnen werden.... mal von den einfachen technischen Zeichnungen abgesehen....

Wer zeichnet nicht abends vor dem Zubett gehen noch schnell eine Outdoorjacke mit 10 Taschen und dutzende unsichtbaren Zippern unter denen sich Netze zur Belüftung verbergen?Mal ganz von den diversen Einstellmöglichkeiten durch Zippbänder, Kordeln, Reißverschlüssen und co abgesehen....

Grundlagen der Bekleidungskonstruktion DOB hatte ich gefühlte 3 mal... da es durch diverse Messen und Feiertage einfach nicht statt fand....

Fühlt es sich so an wenn man alt wird? Wenn man gar nicht mitkriegt wie die Zeit vergeht?

Ich dachte damit hätte ich noch Zeit - und Aussagen wie "für mich ist das wie gestern" wären doch eher älteren Generationen zuzurechnen...

Aber für mich sind die letzten Prüfungen wirklich fast wie gestern....

Also hoffe ich einfach das die Wochen bis Ende Juni etwas länger dauern, damit ich noch etwas mehr Zeit habe um zu lernen... immerhin warten wieder 12 Prüfungen, die alle geschrieben werden wollen.

Aber ich bin ja auch selbst schuld: Warum ziehe ich auch Kostenrechnung vor, und binde mir damit 3 Sack Zement um die Füße während ich baden gehe? ;-)


Zwei Messen: IMB in Köln und MG zieht an

Montag, 27. April 2009

Die letzte Woche war für mich Messe-Woche:

Am Mittwoch war ich auf der IMB in Köln, eine Messe für die Textilbranche, dort wurden Softwarelösungen vorgestellt und natürlich ein Haufen Textilmaschinen.

Für mich war es natürlich besonders interessant einfach mal zu sehen, was für technische Raffinessen in Textilbetrieben so stehen - immerhin hat man kein CAD-Schnittsystem im Keller stehen... oder? (Wenn doch, bitte melden ;-) )

Generell war es schön sich umzusehen, und auch das ein oder andere Wort mit den internationalen Ausstellern zu wechseln. Umso mehr war ich erstaunt das so wenige Studierende unserer Hochschule, oder zumindest meines Semesters die Möglichkeit genutzt haben.

 Etwas länger als auf der IMB war ich allerdings auf unserer Hochschulmesse "MG zieht an" in Mönchengladbach an der Hs-Niederrhein. Ich habe dort beim Aussteller Service gearbeitet im Jungdesigner-Bereich – in dem man auch erstmalig Kollektionsstücke erwerben konnte.

Eine Auswahl der Stücke konnte am Samstag um 14.30 im Rahmen einer Modenschau bewundert werden.

Leider gab es noch wenig kauf freudiges Publikum für die Jung-Designer, obwohl die Preise bei vielen Designern wirklich human und nicht zu viel waren. T-Shirts gab es schon ab 10 Euro, also beim nächsten mal – ruhig vorbei schauen!

Der Rest der Messe war natürlich auch interessant: In der Mensa präsentierten sich vor allem größere Firmen, mit denen man in Kontakt kommen konnte um z.b. Praktika abzusprechen. In den Maschinenhallen konnten Schüler, Studenten und natürlich auch alle anderen Interessierten laufende Spinnmaschinen und Färbemaschinen sehen.

 Am Freitag gab es übrigens noch eine Modenschau der Studenten der HSNR – bei der man raffinierte Schnittgestaltung und kreative Textildrucke bestaunen konnte.

Blumen für den Sommer

Sonntag, 19. April 2009

Mal wieder was schnelles für zwischendurch:

Blumentasche mit Muschel-Träger :-)


Mini Nähmaschine

Dienstag, 31. März 2009

Ich möchte eigentlich nur ein kleines Bild einstellen, einer alten Handnähmaschine - die sogar funktioniert (hat) - gefunden habe ich sie in einem Trödelladen in Aachen... gekauft habe ich sie trotzdem nicht ;-)

Im innern der Nähmaschine befindet sich eine relativ einfache Mechanik die wie bei unseren neuen Nähmaschinen die Nähnadel hoch und runter bewegt.... 

Es gibt sogar einen Transporteur, der den Stoff vor bewegen würde.... ein sehr "modernes" Teil also :-)

Alte Miniatur Nähmaschine

Alte Mappen - Neue Semester

Mittwoch, 18. März 2009

Jetzt hat auch das zweite Semester angefangen, und solangsam aber sicher trudeln die Noten ein, und wir haben unsere alte Objektzeichenmappe wieder bekommen. Deshalb möchte ich euch einen kleinen Einblick geben - was man an der HSNR im Objektzeichen-Unttericht so macht...

Kohlezeichnung

 

 

Rhodendron - Bleistift

 

 

Taschenchaos - Lineare Bleistift Zeichnung

 

 

mal was buntes: Kleiner Beutel (Buntstift)

 

 

Tuschezeichnung mit Stahlfeder

 

 

Abstrahierte Efeuzeichnung mit Negativ und Positiv

 

 

Zeichnung - mit Bleistift

 

 

Das ist natürlich nicht alles, aber ich denke alles muss ich ja nicht hochladen oder? ;-) Wir haben noch mit Bambusfedern experementiert, Markern, Pastell... aber mir sind Bleistifte ja am liebsten.

Achja eine neue Uni-Tasche habe ich auch:


Rocky Horror Show, Schuhtick in Herne und Druckausstellung in Krefeld

Samstag, 14. März 2009

Ich schaff es ja nicht oft zu schreiben, aber heute ist es mal wieder soweit, immerhin habe ich auch einiges zu erzählen:

Ich habe drei Veranstaltungen besucht, von denen ich euch gerne erzählen würde, und zwar einmal die Ausstellung „Schuhtick“ in Herne, von der Druckausstellung im Textilmuseum Krefeld und vom Musical „Rocky Horror Show“ in Düsseldorf....

Wenn ich das ganze in eine Reihe bringen müsste, würde ich sagen das die Rocky Horror Picture Show am besten war, mit ihren glamourösen Outfits, und der überzeugenden Stimmung. Danach bin ich mir nicht ganz sicher – beide Ausstellungen nehmen sich nicht besonders viel – auch wenn die Präsentation ganz verschieden war.

Ich fange also mit meinem Liebling an, der Rocky Horror Show (10 von 10 Punkten!), auch wenn ich davon ausgehe das es alle kennen, oder zumindest davon gehört haben.... ein kurzer Einblick:

Ein junges verlobtes Paar (Jane und Brad) brechen auf um ihren Freund Dr. Everett Scott zu besuchen, allerdings geraten sie in ein Gewitter – und werden auch noch Opfer einer Autopanne.... „Zum Glück“ erinnern sie sich an ein Schloss, das sie aufsuchen wollen um ein kurzes Telefonat zu machen....

Ob sie ihr Telefonat bekommen, oder in die skuriösen Machenschaften im Schloss einbezogen werden, müsst ihr natürlich selber raus finden... immerhin will ich euch nicht den Spaß nehmen indem ich euch nun alles vorkaue! Alles in allem kann ich euch aber nur raten ins Musical zu gehen und euch nicht mit der Film-Version zufrieden zugeben. Das Musical ist meiner Meinung nach zehnmal so schön – die Kostüme sind großartig, die Schauspieler waren toll. Vor allem Dr. Frank N. Furter ist in der Musical-Version großartig dargestellt – er überzeugt das Publikum das es -Niemanden- gibt der schöner, besser oder toller als er ist.

Dann will ich nur kurz die beiden Ausstellungen anschneiden:

Schuhtick – Ausstellung in Herne: 5 von 10 Punkten Wenn man in der Nähe wohnt, ist die Ausstellung einen Blick wert, wenn man nicht unter Kreislaufproblemen leidet. Sehr sehr dünne Luft, schummriges Licht, es wurde zuviel Wert auf Inzenierung gelegt, als auf Ausstellungsstücke. Es gibt ein paar interessante Ausstellungstücke (historische), wie zb. Schuhe für Lotusfüße (ich hätte nicht gedacht, das sie SO klein waren). Alles in allem aber enttäuschend da es zu dunkel war um die Ausstellungsstücke gut zu betrachten... generell waren es auch sicher 60-70% neue Schuhe – die für mich nicht von Interesse waren, immerhin sehe ich die im Schuhgeschäft und auf der Straße.

Ps. Wenn ihr das Buch zur Ausstellung kaufen wollt, schaut es euch vorher genau an! Leider sind nicht einmal 30% der Ausstellungsstücke abgebildet. Es ist gefüllt mit Krimis zum Thema Schuh, dem Anatomischen Aufbau von Biberfüßen zur Ergründung warum Tiere keine Schuhe tragen und co.

Ausstellung zum Thema Druck im Textilmuseum Krefeld 7 von 10 Punkten Im Ausstellungsraum selbst sind wenige Stücke ausgestellt, und auch die Beschreibung ist etwas dürftig, dennoch ist es eine gute Gelegenheit sich ältere Stoffe einmal näher und in echt anzusehen. Das wirkliche Highlight ist eigentlich versteckt: Vorne im Eingangsbereich sind zwei unauffällige braune Schubladenschränke – In jeder Schublade versteckt sich eine kostbare Stoffprobe (historisch). Generell rate ich jedoch auch nur zum Besuch der Ausstellung wenn man in der Nähe wohnt – die Ausstellung ist zu klein und Zusatzinformationen zum Thema Druck/Technik/Geschichte/Anwendungszweck der Stoffe fehlen fast ganz. Wenn die Tage wieder etwas schöner werden, könnt ihr aber einen Tag damit verbringen die Ausstellung zu besuchen, und noch gleich die Burg nebenan zu besichtigen. Ihr könnt im Textilmuseum gleich eine Karte für beides kaufen – kostet für Studenten gerade einmal 50 Cent mehr.

Elfenmantel in Gruen

Sonntag, 28. Dezember 2008

So.. etwas spät aber besser als nie...

Ein neues altes Larpprojekt: ein grüner Elfenmantel mit abnehmbarer Pellerine und extra Armstulpen für den Wohlfühleffekt im tiefsten Winter.


Das ganze besteht aus zwei Lagen Wollstoff - innen dunkelgrün und außen schönes helles Grün... wie es sich für einen Elfen gehört - auch wenn der Gute seine Ohren gerade nicht trägt.

Vieleicht gibts ja auf dem Twilightcon dieses Jahr noch ein paar nette Schnappschüsse von ihm - die ich dann nachreichen könnte ;-)

Von Kopf bis Fuß in grüner Wolle

Das Wesen des Menschen ist...

Sonntag, 23. November 2008

Nach langer Blog-abstinenz möchte ich euch doch mal wieder etwas erzählen, und zwar zu meinem Studium... oder nein mehr zum Wesen des Menschen.

Stellt euch vor, ihr sitzt in einer Vorlesung mit etwa 220-230 anderen Menschen in „Reih und Glied“, so wie das eben in großen Hörsäälen so ist.

Vorn steht der Professor (übrigens Jahrgang 1944) und erzählt... bis – ja bis die ersten üblichen „Zuspätkommer“ in die Vorlesung herein platzen.



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Die letzten Wochen: Neue Mitbewohner, Vorlesungen und ein Textil-Ingenieur aus Bangladesh

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Lange ist es her das ich etwas geschrieben habe, aber wie ihr euch vorstellen könnt waren die letzten Wochen aufregend, anstrengend und auch ein bisschen chaotisch.




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Angekommen in Mönchengladbach

Sonntag, 7. September 2008

Vorletzten Samstag war es dann soweit: Der richtige Umzug stand an - so richtig mit "dableiben" - ein komisches Gefühl... obwohl ich das Zimmer bei meinen Eltern behalten kann.

Es ist eben "endgültiger" als nur mal für ein paar Wochen bei Freunden unter zu kommen, oder auf einen Con zu fahren.


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Korsett für Madame und ein paar Kleinigkeiten

Sonntag, 24. August 2008

Eigentlich wollte ich diesen Post schon vor ein paar Tagen machen - aber da hat mein Blog alles gefressen - also versuche ich es heute noch einmal mit Geduld und viel Liebe.

Ich habe angefangen für eine Bekannte ein Korsett aus schönem Taft zu nähen - und werde euch hier ein bisschen Einblick in die Herstellung geben. (Kurz: Vlieseline aufbügeln, ausrädeln, Oberstoff mit Futter beziehen, Stäbe einbauen, Schrägband schneiden und bügeln... Einbau einer Korsettschließe... usw)

Hier zeige ich euch schon mal das Material des Korsetts (Noch ohne die Metallteile wie Stäbchen und Korsettschließe, die sind noch nicht da)

Je 1 Meter Oberstoff und ein Meter Futterstoff (ganz feste Baumwolle, dicker noch als Jeans)

Dazu kommt natürlich dann noch Korsettschnur.. Ösen usw.


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Cordweste ist fertig! (Außerdem neues aus Mönchengladbach)

Freitag, 15. August 2008

Die Cordweste ist fertig, bevor ich euch also mit Kleinigkeiten wie den letzten Schritten belästige zeige ich euch einfach mal das fertige Stück:


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Cordweste und Strumpfhosenaufbewahrung

Freitag, 8. August 2008

Ich habe die Cordweste mittlerweile fast fertig - wobei ich eben fast sagen muss ;-) weil ich noch Schrägband oder Blenden für die Arme machen muss... ich denke ich werde faul sein und einfach Schrägband nehmen, auch wenn das nicht ganz so schön ist...und die Gefahr höher ist, dass das ganze kleine Fältchen wirft.


Den Saum habe ich gemacht, und der sieht jetzt so aus (ungebügelt *hust*)

(Saum am Oberstoff makieren, entweder anzeichnen oder durchheften, dann das Schrägband außen ansetzen... und im Falz des Schrägbandes rund herum nähen. Dabei darauf achten das man es auch so annäht, das man hinterher das Schrägband gänzlich nach innen umklappen kann.

Nach dem ansetzen, das Schrägband nach innen umklappen und fixieren, dann mit Handstichen fixieren oder einmal mit der Nähmaschine über rattern)

Außerdem seht ihr hier, das ich den Armausschnitt makiert bzw. festgelegt habe, in dem ich ihn geheftet habe (durch beide Lagen, damit die sich auch nicht mehr gegeneinander verschieben können).

Aber jetzt kommt mein eigentliches Prachtstück, viel dazu erklären muss ich eigentlich nicht, weil es ausreichend bebildert ist (dank neuer Kamera *freu*) , aber ein paar Worte lass ich mir nicht nehmen:

Es handelte sich um eine an sich schon schöne und stabile Holzschachtel aus einer Geschäftsauflösung (Ursprünglich als Aufbewahrung für Sternzeichenanhänger gedacht) Innen sind praktische Fächer, wie bei den teuren Ikea Schubladeneinteilern, oder Ü-Ei-Regalen *g*

Seht selbst:



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